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Feuerspritzenmeister Hohenstein

Aktualisiert: 22. Apr.

Juni 1817 - Erste dokumentierte Einsatzabrechnung des Ersten Feuerspritzenmeisters.


Der Feuerspritzenmeister Michael Hohenstein von Satteldorf (Besitzer eines Bauernhofs) reicht folgende Diäten- und Tagelohnzettel als Erster Feuerspritzenmeister beim Schultheißenamt ein:


"Von Georgii 1813 bis Georgii 1817

Anno 1813 am Ende des Monats mai bei einem brand in Mainkling mit der Feuerspritze dahingefahren und dabei versäumt 1 1/2 Tag, wo nach übereingekommenen Accord mit der hiesigen Gemeinde täglich aufgerechnet werden dürfen

Ein Gulden Rheinisch thut auf 1 1/2 Tag 1 Gulden (fl.) 30 Kreuzer (kr.)


Vom 8. bis 15. November 1813, wie die gefangenen Franzosen durch das Crailsheimer Oberamt transportiert wurden, musste man auf oberamtlichen Befehl mit der hiesigen Feuerspritze nach Ingersheim und daselbst 8 Tage bleiben

à 1 fl thut 8 fl


Anno 1814 im Frühjahr bei dem Brand im Einkorn mit der Feuerspritze bis Saurach gefahren und versäumt 1 Tag,

thut 1 fl


Den 5ten August 1815 bei dem Brand im Diefenbacher Kirchthurm (Anmerkung: Blitzschlag beschädigte den Kirchturm, 2 Glocken sind geschmolzen)

2 Tage versäumt à 1 fl., thut 1 fl


Ingeleichen hat Unterzeichneter für die jährliche Aufsicht der Feuerspritze aufzurechnen 1 fl

thut auf 4 Jahre 4 fl


Summa 16 Gulden 30 Kreuzer


Um deren gütige Dekretur zur Ausbezahlung gehorsamst bittet im Monat Juni 1817 Michael Hohenstein."


Nach Zahlungsanweisung durch den Oberamtmann zahlte die Stabskasse am 18. Juli 1817 das Geld aus.



Quelle: Satteldorf Ortschronik, von Hermann Hommel (1989)



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